Der Kochelsee liegt 70 km südlich von München am Randbereich der Bayerischen Alpen. Er gehört zu den Gemeinden Schlehdorf (rund 30 Prozent) im Westen und Kochel am See im Osten.
Der See ist Eigentum des Freistaates Bayern, für dessen Verwaltung die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen zuständig ist.
Während der südliche Bereich des Sees noch von Bergen wie dem beliebten Münchner Wanderziel "Herzogstand" umgeben ist,
liegt der nördliche Teil schon im flachen Voralpenland und wird von den Loisach-Kochelsee-Mooren begrenzt.
Die Geschichte der Besiedelung Kochels (früher Quochcalun) begann auf der so genannten Birg bei Altjoch, einem Felskegel direkt am Ufer des Kochelsees.
Der Name Kochel ist abgeleitet aus dem lateinischen cocula, der Bezeichnung für Kopf, Kegel oder Gipfel.
Von romanischen Gattungsnamen sind es besonders der Kapf und Kogel mit den Nebenformen Kochel, Gugel, Kögel und Kegel,
die durch das ganze bayerische Sprachgebiet verbreitet sind...
Entstehung
Der See entstand in der Würmeiszeit durch die Ausschürfung des Isar-Loisach-Gletschers. Der Untergrund des so entstandenen Beckens wurde anschließend durch Seetone eines eiszeitlichen Sees verfüllt, welche so einen stauenden Untergrund bildeten. Der Kochelsee ist nur noch ein Überrest des ursprünglich bis nach Penzberg reichenden und ca. 200 m tiefen Beckens im Bereich der Flyschzone. Nach und nach verlandete der Kochelsee, so dass sich nördlich von ihm die Loisach-Kochelsee-Moore mit Nieder- und Hochmooren bilden konnten.
Quelle: Wikipedia.
Webcam Kochelsee
Starnberger See und Roseninsel,
Osterseen.
Fünfseeland: Wörthsee, Ammersee,
Weßlinger See und Pilsensee